Techniker beim Überprüfen einer Wärmepumpeanlage in einem Einfamilienhaus (Foto: dpa)

Ölheizung bei Neubau unbeliebt

Caroline Uhl   12.10.2019 | 08:30 Uhr

Bauherren im Saarland lassen in neue Wohnhäuser kaum noch Ölheizungen einbauen. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen-Fraktion hervor.

Nur neun von fast 800 neu entstandenen Wohngebäuden wurden im vergangenen Jahr mit einer Ölheizung als Haupt-Heizquelle ausgestattet. Das sagen die Zahlen der Bundesregierung. Zum Vergleich: Zehn Jahre zuvor setzten noch mehr als 100 Bauherren im Saarland auf den Ölbrenner im Heizungskeller.

Luft/Wasser-Wärmepumpen weit vorne

Generell scheint bei den Saarländern das Heizen mit fossilen Brennstoffen zunehmend an Zuspruch zu verlieren. Gasheizungen nämlich werden zwar noch relativ häufig verbaut, im vergangenen Jahr immerhin mehr als 250 Mal. Doch auch da gehen die Zahlen seit einigen Jahren kontinuierlich zurück.

Beliebteste Heiztechnik derzeit: die Umweltthermie, das Heizen also mit Luft/Wasser-Wärmepumpen. In mehr als der Hälfte aller neuen Wohnhäuser wurde im vergangenen Jahr so eine Heizung eingebaut.

Über dieses Thema haben die SR-Hörfunknachrichten vom 12.10.2019 berichtet.

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