Musikproduzent Dominik Rivinius im Januar 2021 in seinem Studio in Pirmasens. (Foto: picture alliance/dpa | Uwe Anspach)

Saarländer produziert Musik für Alicia Keys

  29.12.2021 | 17:44 Uhr

Am 10. Dezember ist das neue Album von Alicia Keys erschienen, das auch ihren Namen trägt: „Keys“. Produziert wurde es unter anderem von einem Saarländer: Dominik Rivinius. Der hatte in diesem Jahr schon an einem Eminem-Album mitgewirkt.

Dominik Rivinius lebt und arbeitet zwar quasi im Exil – also in Pirmasens. Geboren und aufgewachsen ist er aber in St. Wendel. Dort kam er schon zu Schulzeiten in Kontakt mit der Musikwelt, die ihn seither nicht mehr losgelassen hat.

Sechs Songs mit „Saar-Touch“

Internationale Musik mit saarländischer Beteiligung
Audio [SR 1, (c) Frank Falkenauer, Dominik Rivinius, 29.12.2021, Länge: 04:05 Min.]
Internationale Musik mit saarländischer Beteiligung

Anfang des Jahres wurde bekannt, dass Rivinius am Album des US-Rappers Eminem „Music To Be Murdered – Side B“ mitgewirkt hatte, dort allerdings nur bei einem Song. Beim neuen Alicia Keys-Album „Keys“, das am 10. Dezember erschienen ist, hat Rivinius an sechs Titeln mitgearbeitet.

Die Musik zum Song „Best of Me“ ist sogar fast komplett in Rivinius‘ Pirmasenser Studio entstanden, wie er im SR-Interview erzählt. „Die Erfahrung ist halt schon völlig wahnsinnig. Das wird auch nie alt. Wenn so etwas passiert, das ist immer ein wahnsinniger Meilenstein und eine Erfahrung.“

„Voll der Wahnsinn“

Dass er da für einen Weltstar produziert, hat Rivinius allerdings erst im Nachhinein realisiert – „voll der Wahnsinn“, sagt er. Die Keys-Songs seien im August und September entstanden. „Du bist halt auch so involviert in so viele Sachen rechts und links“, sagt er. „Wenn Du daran arbeitest, ist es ein Tagesgeschäft.“

Neben Alicia Keys und Eminem hat Rivinius nach eigenen Angaben auch schon für die südkoreanische Boygroup BTS gearbeitet und am Soundtrack von Mark Ronson zum Film „Spione Undercover“ (Spies In Disguise) mitgewirkt. Die Kontakte zu den Weltstars bekommt er über seinen Mentor Ken Lewis in New York.

Über dieses Thema hat auch SR 1 Hallo Saarland vom 29.12.2021 berichtet.

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