Symbolbild: Polizei (Foto: SR / Felix Schneider)

19-jähriger Streitschlichter schwer verletzt

  25.04.2021 | 10:24 Uhr

Am Freitagabend ist an der Bushaltestelle Rathaus Saarbrücken ein 19-Jähriger von sieben Männern schwer verletzt worden. Der Passant hatte laut Polizeiauskunft zuvor versucht, bei einer Auseinandersetzung der Fahrgäste zu schlichten.

Zu einem Gerangel und Verbalattacken kam es am Freitag gegen 23.30 Uhr zwischen mehreren Fahrgästen. Aus dem haltenden Bus heraus verlagerte sich der Streit auf den Gehweg der Haltestelle Rathaus Saarbrücken. Ein unbeteiligter 19-jähriger Passant versuchte laut Polizeiangaben, die erhitzten Gemüter zu beruhigen.

Ein mutmaßlicher Täter festgenommen

Schließlich solidarisierten sich sieben Männer gegen den Passanten und schlugen und traten auf ihn mehrere Minuten ein. Mit schweren Gesichtsverletzungen musste der 19-Jährige in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Lebensgefahr bestand laut Polizeiauskunft nicht.

Beim Eintreffen der Beamten an der Haltestelle seien die mutmaßlichen Täter geflohen. Bei einer anschließenden Fahndung konnte nur einer der möglichen Angreifer festgenommen werden. Die anderen mutmaßlich Beteiligten seien unerkannt entkommen.

Die Polizei Saarbrücken-Stadt schreibt in einer Mitteilung, dass die Tat von einem "selten gesehenen Maß an Brutalität, Hemmungslosigkeit und Kontrollverlust seitens der Angreifer" geprägt gewesen sei. Sie bittet um Zeugenaussagen.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten vom 25.04.2021 berichtet.

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