Die Saarbahn steht an einer Haltestelle (Foto: Pasquale D'Angiolillo)

Saarbahn testet CO2-Messgeräte zur Corona-Prävention

  18.12.2020 | 12:19 Uhr

Die Saarbahn testet seit einigen Wochen CO2-Messgeräte in ihren Bahnen und einem Bus. Eine erhöhte CO2-Konzentration kann ein Indiz für ein höheres Corona-Infektionsrisiko sein. Die Geräte sollen dafür sorgen, dass bei erhöhten Werten die Lüftung angepasst wird.

Eine erhöhte CO2-Konzentration führt zu einer erhöhten Atemfrequenz und zu einem größeren Atemzugvolumen. Dadurch steige auch das Corona-Infektionsrisiko, heißt es in einer Mitteilung der Saarbahn.

Seit einigen Wochen testet die Saarbahn deshalb CO2-Messgeräte. Derzeit seien die Geräte in zehn Bahnen und einem Bus eingebaut. Steige der CO2-Wert in den Fahrzeugen, zum Beispiel in den Hauptverkehrszeiten, sei die Betriebssteuerzentrale in der Lage, eine zusätzliche Lüftung der Fahrzeuge zu veranlassen.

Desinfektionsmittel-Spender aufgestellt

Bislang hätten die Messungen gezeigt, dass in den Hauptverkehrszeiten die CO2-Konzentration zwar ansteige, aber der kritische Grenzwert nicht erreicht würde.

Zusätzlich stattet die Saarbahn aktuell 130 Busse und 28 Bahnen mit Desinfektionsmittelspendern aus.

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