Eine Krankenpflegerin auf einer Corona-Intensivstation (Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Sebastian Kahnert)

Saar-Kliniken müssen wieder mehr planbare OPs absagen

mit Informationen von Thomas Gerber   16.03.2022 | 14:15 Uhr

Aufgrund der steigenden Belegungszahlen mit Corona-Infizierten müssen saarländische Krankenhäuser wieder mehr sogenannte planbare Operationen absagen und verschieben. Auch der hohe Krankenstand beim Personal bereitet Schwierigkeiten.

Die Corona-Neuinfektionen sind auf neue Höchststände geklettert, die Situation in den saarländischen Kliniken ist laut Thomas Jacobs, Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft, angespannt, aber noch beherrschbar. Neben der hohen Zahl der infizierten Patienten mache insbesondere der steigende Krankenstand beim Personal Probleme. Der liege mit knapp zehn Prozent (etwa 2000 Personen) etwa doppelt so hoch wie in einem pandemiefreien Frühjahr.

Ersatz für Ausfälle nur schwer zu finden

Häufig würden sich Beschäftigte kurzfristig als Corona-positiv melden, sodass nur schwer Ersatz zu finden sei. Da die Kliniken mit weiter steigenden Infektions- und damit auch Belegungszahlen rechneten, müssten vermehrt wieder sogenannte elektive Eingriffe abgesagt werden.

Laut Gesundheitsministerium wurden am Dienstag in saarländischen Krankenhäusern 410 mit Corona infizierte Patienten behandelt, davon 43 auf der Intensivstation. Wie hoch der Anteil derjenigen ist, die mit und nicht wegen Covid-19 ins Krankenhaus gekommen sind, konnte Jacobs nicht sagen.

Über dieses Thema hat auch die SR 3-Rundschau am 16.03.2022 berichtet.

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