Ein Überweisungsträger für den Rundfunkbeitrag  (Foto: dpa / picture alliance / Arno Burgi)

SR-Rundfunkrat begrüßt Urteil zum Rundfunkbeitrag

Herbert Mangold   12.10.2021 | 09:06 Uhr

Der Rundfunkrat des Saarländischen Rundfunks hat das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Rundfunkbeitrag begrüßt. Damit werde die Rundfunkfreiheit im Saarland gestärkt. Bei der Sitzung am Montag wählte der Rat außerdem Programmdirektor Lutz Semmelrogge zum stellvertretenden Intendanten.

Der Rundfunkrat des Saarländischen Rundfunks hat sich in seiner Sitzung am Montag mit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts über den Rundfunkbeitrag beschäftigt. Die Richter in Karlsruhe hatten entschieden, dass das Land Sachsen-Anhalt mit seiner Blockade die im Grundgesetz festgeschriebene Rundfunkfreiheit verletzt hat.

Existenz des SR abgesichert

Damit steigt der Beitrag rückwirkend ab dem 20. Juli auf vorläufig 18,36 Euro pro Monat an. Der Rundfunkrat und seine Vorsitzende Gisela Rink begrüßen diese Entscheidung. Das richterliche Urteil würde im Saarland nicht nur die Rundfunkfreiheit stärken, sondern derzeit auch die Existenz des Saarländischen Rundfunks absichern.

Gleichzeitig hat der Rundfunkrat Programmdirektor Lutz Semmelrogge zum stellvertretenden Intendanten des Saarländischen Rundfunks bestellt. Semmelrogge soll diese Aufgabe bis Ende 2024 ausfüllen.

Mehr zum Thema Rundfunkbeitrag

Über dieses Thema hat auch die SR 3-Rundschau am 12.10.2021 berichtet.

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