Eine goldfarbene Justitia-Figur steht vor Aktenmappen (Foto: picture alliance/Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa)

Gericht bestätigt Urteil wegen fahrlässiger Tötung

  24.02.2021 | 14:23 Uhr

Im Revisionsprozess gegen eine Frau wegen fahrlässiger Tötung hat das Landgericht Saarbrücken das Urteil aus der Vorinstanz bestätigt. Damit bleibt die Verurteilung zu einem Jahr auf Bewährung bestehen. Die Frau war 2016 ungebremst auf ein Stauende aufgefahren, wobei ein Mann ums Leben kam.

Urteil im Prozess wegen fahrlässiger Tötung bestätigt
Audio [SR 3, Markus Person, 24.02.2021, Länge: 02:25 Min.]
Urteil im Prozess wegen fahrlässiger Tötung bestätigt

Die Angeklagte muss zudem 4800 Euro an eine gemeinnützige Einrichtung zahlen und die Verfahrenskosten tragen. In der Urteilsbegründung hieß es, es gebe nach der erneuten Verhandlung und Anhörung weiterer Sachverständiger keinen Hinweis darauf, dass die Angeklagte zum Zeitpunkt des Unfalls einen kurzen Krampfanfall gehabt und damit den Unfall unverschuldet verursacht habe.

23-Jähriger tödlich verletzt

Die Frau war im Sommer 2016 auf der A620 bei Saarbrücken-Klarenthal ungebremst auf ein Stauende aufgefahren. Dabei wurde ein damals 23-Jähriger Mann tödlich verletzt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, die Verteidigung hat bereits Revision angekündigt.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 24.02.2021 berichtet.

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