Wohnhausbrand in Roden (Foto: Rolf Ruppenthal)

Brandstiftung in Saarlouiser Reihenhaus

  05.02.2020 | 15:55 Uhr

In Saarlouis-Roden ist am Dienstagabend ein Reihenhaus ausgebrannt. Zum Zeitpunkt des Feuers befand sich niemand in dem Gebäude. Die Polizei spricht von Brandstiftung. Die mutmaßliche Täterin sitzt mittlerweile in Untersuchungshaft.

Beim Brand in Saarlouis-Roden gelang es der Feuerwehr am Dienstagabend rechtzeitig, ein Übergreifen des Feuers auf die Nachbarhäuser zu verhindern. Der Sachschaden wird auf etwa 200.000 Euro geschätzt. Das Haus ist nach dem Brand laut Auskunft der Einsatzkräfte unbewohnbar. Noch am selben Abend nahm die Polizei eine 32-jährige Frau fest, die im Verdacht steht, den Brand gelegt zu haben. Eine Zeugin hatte die Tatverdächtige nach dem Brandausbruch am Tatort beobachtet. Es soll sich nach Polizeiangaben um die Hauseigentümerin handeln. Wie die Beamten mitteilen, stand die Frau unter Alkoholeinfluss.

Frau sitzt in JVA Zweibrücken

Am Mittwochvormittag stellten Ermittler fest, dass das Feuer in Saarlouis-Roden von einer Person vorsätzlich gelegt sein muss. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Saarbrücken erließ ein Richter Haftbefehl gegen die 32-Jährige wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung. Die Saarlouiserin befindet sich nun in der JVA Zweibrücken in Untersuchungshaft.

Mitte Januar war in derselben Straße ein Brand in einer Gaststätte ausgebrochen. Bewohner des Hauses mussten damals vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr schließen einen Zusammenhang zwischen beiden Bränden aus.

Über dieses Thema haben auch die SR Hörfunknachrichten am 05.02.2020 berichtet.

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