Giftiger Rauch über Homburg (Foto: Thomas Hoffmann)

Großbrand in Homburg unter Kontrolle

mit Informationen von Gabor Filipp und Peter Ring   19.03.2019 | 21:25 Uhr

Der Großbrand auf dem Gelände eines Kunststoffherstellers in Homburg ist seit Dienstagabend unter Kontrolle. Der Rauch war laut Feuerwehr zwar giftig, zog aber nach oben ab. Deshalb bestehe keine Gefahr für die Bevölkerung. Anwohner sollten am Abend vorsichtshalber dennoch Fenster und Türen geschlossen halten. Verletzte gab es nicht.

Bürgertelefon

Die Feuerwehr Homburg-Mitte hat ein Bürgertelefon eingerichtet. Unter 06841/9241-150 werden Fragen zum Brand beantwortet.

Auf dem Gelände im Homburger Industriegebiet brennt es seit Dienstagnachmittag. Ein Kunststoffgranulat hatte Feuer gefangen. Die hunderte Meter hohe schwarze Rauchwolke war in weiten Teilen des Saarlandes zu sehen. Wegen des giftigen Rauchs sollten Anwohner vorsichtshalber Fenster und Türen schließen. Verletzte gab es bis zum Abend nicht. Ein Ascheregen in Kirrberg war laut Feuerwehr unbedenklich.

Video [aktueller bericht, 19.03.2019, Länge: 2:05 Min.]
Brand in Homburger Lagerhalle

Vom Feuer betroffen war die Werkhalle eines Kunststoffherstellers. Sie stürzte teilweise ein. Das Feuer hatte am Nachmittag auf eine Lagerhalle eines anderen Unternehmens übergegriffen, das Buntmetalle verarbeitet.

Laut Polizei ging neben dem brennenden Kunststoffgranulat keine Gefahr von weiteren chemischen Stoffen aus. Das Landesamt für Umweltschutz, ein Chemiker und die Feuerwehr nahmen im unmittelbaren Umkreis Messungen vor. Einige Anwohner mussten aus Sicherheitsgründen ihre Häuser verlassen und wurden in eine Notunterkunft gebracht.

Der Brand war gegen 15.30 Uhr gemeldet worden. Feuerwehren aus dem Saarland und dem angrenzenden Rheinland-Pfalz und die Flughafenfeuerwehr aus Zweibrücken waren im Einsatz, außerdem das THW. Die Brandursache ist noch unklar.

Die Feuerwehr ging am Dienstagabend davon aus, dass es bis tief in die Nacht dauern könnte, bis der Brand gelöscht ist.

Fotos der Rauchsäule

Über dieses Thema hat auch "aktuell" im SR Fernsehen am 19.03.2019 berichtet.

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