Ein Warnschild, die vor radioaktiven Stoffen oder ionisierenden Strahlen warnt (Foto: picture alliance/Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa)

Radonmessungen im Saarland haben begonnen

Kristin Luckhardt   26.01.2020 | 09:05 Uhr

Im Saarland haben die ersten Haushalte damit begonnen, die Konzentration des krebserregenden Edelgases Radon zu messen. Wie das Umweltministerium dem SR mitteilte, sind die ersten Messgeräte verschickt worden. Insgesamt hätten sich rund 900 Saarländer für die Kampagne angemeldet.

Nach dem Strahlenschutzgesetz müssen die Bundesländer in den nächsten zwei Jahren ermitteln, in welchen Gebieten eine hohe Radon-Konzentration zu erwarten ist. Bisher gibt es im Saarland nicht genug Messdaten, um Radonvorsorgegebiete ausweisen zu können. Dazu ist das Saarland aber gesetzlich verpflichtet.

Besonders hoch ist die Radon-Konzentration in Gegenden mit Muschelkalk. Das sind im Saarland zum Beispiel der Bliesgau und die Gegend rund um Perl. Das Umweltministerium sucht noch weitere Teilnehmer, zum Beispiel aus Bous, Dillingen, Wadgassen, Sankt Ingbert, Bexbach, Neunkirchen, Sulzbach und Püttlingen. Bis zum 7. Februar können sich Privatleute noch für eine Teilnahme anmelden. Ab März soll auch die Radon-Konzentration in Kitas und Schulen gemessen werden.

Über dieses Thema hat auch die SR3-Rundschau am 26.01.2020 berichtet.

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