Justizia (Foto: Pixabay/WilliamCho)

Prozessbeginn nach tödlicher Messerattacke mit 21 Stichen

  19.04.2021 | 19:58 Uhr

Am Landgericht Saarbrücken hat der Prozess gegen einen Mann begonnen, der im vergangenen Oktober in Homburg-Einöd einen Bekannten mit 21 Messerstichen getötet haben soll. Die Anklage ging davon aus, dass sich Täter und Opfer zu einer Aussprache verabredet hatten.

Ein 30-Jähriger muss sich vor dem Landgericht Saarbrücken wegen eines tödlichen Messerangriffs verantworten. Der mutmaßliche Täter soll sein Opfer im vergangenen Oktober in Homburg-Einöd mit 21 Messerstichen umgebracht haben. Die beiden waren Bekannte.

In der Anklage heißt es, dass die beiden sich vermutlich zu einer Aussprache im Skaterpark trafen. Dabei sei es zum Streit gekommen. Das 29-jährige Opfer verstarb noch am Tatort.

Der Angeklagte hatte den Notruf am Morgen noch selbst gewählt, den Beamten die Tat geschildert und sich widerstandslos festnehmen lassen. Der Mann ist in der Psychiatrie untergebracht und hat paranoide Schizophrenie.

Über dieses Thema hat auch der "aktuelle bericht" im SR-Fernsehen am 19.04.2021 berichtet.

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