Deutsche Post Zustellstützpunkt Merzig (Foto: Deutsche Post)

Post in Merzig will klimaneutral werden

  20.10.2021 | 09:58 Uhr

In Merzig hat die Deutsche Post einen neuen Zustellstützpunkt in Betrieb genommen. Etliche Maßnahmen für eine klimaneutrale Verteilung der Post in Merzig sind in dem neuen Komplex laut dem Unternehmen für die Zukunft getroffen worden. Zudem seien die Laufwege für die Beschäftigten optimiert worden.

Moderne Technik und eine klimagerechte Betriebsstätte – das sind zwei der Ziele des neuen Zustellstützpunktes der Deutschen Post in Merzig. Das Gebäude wurde am Dienstag in Betrieb genommen. Begonnen hatte der Bau Anfang Februar.

Das Dach ist nach Angaben der Deutschen Post mit einer Photovoltaik-Vorrüstung ausgestattet, und die Wärmedämmung sei auf dem neuesten Stand der Technik. „Die postalische Zukunft Merzig kann nur die CO2-neutrale Postzustellung heißen. Deshalb bereiten wir alles für unsere Elektrofahrzeuge vor“, teilte Jens Schölzel von der Deutschen Post mit.

„Die Anwohner der Kreisstadt Merzig mit ihren 17 Ortsteilen dürfen sich auf eine Zug um Zug erfolgende Umstellung der Zustellfahrzeuge auf die leisen und feinstaub- und stickoxidfreien Street-Scooter freuen“, ergänzte Jörg Bahls.

Kurze Wege für Beschäftigte

Das Gelände und die Gebäude seien so gestaltet, dass die Wege für die Beschäftigten zwischen Verteilung und Ladung möglichst kurz seien. Es gebe genügend Platz für die steigende Anzahl von Paketsendungen, neue Betriebs- und Sozialräume seien eingerichtet worden.

Insgesamt werden von rund 45 Zustellern 92.000 Brief- und 14.000 Paketsendungen pro Woche zugestellt. Der Zustellungsstützpunkt ist von Völklingen bis Mettlach, von Rehlingen-Siersburg und Überherrn bis Losheim und  Saarlouis zuständig. Insgesamt sind rund 55 Mitarbeitende im Postamt beschäftigt.

Sieben Milliarden Euro sollen investiert werden

Die Investitionen des Konzerns belaufen sich in den nächsten zehn Jahren nach eigenen Angaben auf sieben Milliarden Euro für die Reduzierung von CO2-Emissionen.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 20.10.2021 berichtet.

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