Verkehrskontrolle und Absperrband nach den Morden an zwei Polizisten in Kusel (Foto: dpa/Sebastian Gollnow)

Waffenschrank bei Frau des Angeklagten nicht kontrolliert

  28.05.2022 | 13:59 Uhr

Im Fall der beiden bei Kusel getöteten Polizisten sind neue Details zur Vorgeschichte bekannt geworden. Nach Angaben des Landkreistages wurden bei dem Hauptverdächtigen und seiner Ehefrau in den letzten zwei Jahren keine Waffenschrankkontrollen durchgeführt.

Neue Hintergründe im Fall der mutmaßlichen Polizistenmorde von Kusel: Susanne Schwarz, Geschäftsführerin des Landkreistages Saarland, hat gegenüber der „Bild“-Zeitung eingeräumt, dass bei der Ehefrau des Tatverdächtigen Andreas S. „in den letzten beiden Jahren innerhalb der Stichprobenprüfungen keine Waffenschrankkontrollen durchgeführt“ worden sind.

Bisher hatte der Landkreistag Fragen zur Ehefrau von Andreas S., die selbst Jägerin ist, unter Verweis auf den Datenschutz nicht beantwortet. Bei der Festnahme des 38-Jährigen Ende Januar war ein größeres Waffenarsenal sichergestellt worden. Seit März 2020 hatte er jedoch keinen Jagdschein mehr, die Waffen laut Landkreistag an erwerbsberechtigte Personen weitergegeben.

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