Ein 1. FC-Saarbrücken-Fähnchen im Ludwigsparkstadion (Foto: IMAGO / Jan Huebner)

Polizeipräsident kritisert FCS-Spieltermin gegen FCK

  28.10.2021 | 17:21 Uhr

Die Terminierung des Drittliga-Top-Spiels FC Saarbrücken gegen FC Kaiserslautern auf den 6. November sorgt weiter für Zündstoff. Landespolizeipräsident Norbert Rupp erklärte am Donnerstag, über die Terminierung habe es keine Absprache und keinen Konsens gegeben.

Am 6. November startet im Ludwigsparkstadion die Partie der Fußball-Drittligisten 1. FC Saarbrücken gegen 1. FC Kaiserslautern. Während die Fans sich über die Nachricht gefreut haben, dass das Heimspiel wie geplant um 14.00 Uhr stattfinden kann, kommt von anderen Seiten teils heftige Kritik.

Landespolizeipräsident Norbert Rupp kann die Terminierung nicht nachvollziehen. In einer Pressemitteilung erklärte Rupp, die Polizei sei von der Entscheidung völlig überrascht worden. Es habe weder eine Absprache und schon gar keinen Konsens gegeben.

Zwei Großveranstaltungen parallel

Parallel zum FCS-Spiel am 6. November gegen Kaiserslautern findet nebenan in der Saarlandhalle ein internationales Badminton-Turnier statt. Polizeipräsident Rupp erklärte nun, bislang sei eine Verlegung des FCS-Spiels im Gespräch gewesen. Er habe über eine Veröffentlichung des 1. FC Saarbrücken auf dessen Homepage erfahren, dass das Spiel doch am 6. November stattfinden wird.

Man könne zwar die Sicherheit beider Veranstaltungen gewährleisten, es werde aber wahrscheinlich zu erheblichen Beeinträchtigungen kommen, insbesondere bei der Badminton-Veranstaltung. Besonders die pünktliche Anreise sei so nicht mehr zweifelsfrei gewährleistet, weder die der Spieler, noch der Zuschauerinnen und Zuschauer.

Über dieses Thema hat auch die SR 3-Rundschau am 28.10.2021 berichtet.

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