Geldwäsche (Foto: dpa)

Geldwäsche-Razzien im Saarland und in Luxemburg

  30.03.2021 | 11:28 Uhr

Im Rahmen einer länderübergreifenden Ermittlung gegen Geldwäsche hat die Polizei in der vergangenen Woche im Saarland und in Luxemburg Durchsuchungen durchgeführt. Dabei wurden vier Personen festgenommen, Immobilien und Luxusautos beschlagnahmt und luxemburgische Bankkonten eingefroren. Die Kriminellen sollen Gelder aus Drogengeschäften gewaschen haben.

Die grenzüberschreitende Durchsuchungsaktion war nach Polizeiangaben von der Staatsanwaltschaft im französischen Lille angestoßen worden. Sie betreibt derzeit ein großangelegtes Geldwäscheverfahren. Im Fokus der Ermittlungen steht eine Gruppe, die in großem Stil Einnahmen aus Drogengeschäften gewaschen haben soll. Das Geld stammt aus dem französischen Kokainhandel.

Luxusautos, Immobilien und Bargeld

Bei den Durchsuchungen in Luxemburg in der vergangenen Woche wurden den Angaben zufolge vier Tatverdächtige festgenommen. Außerdem wurden vier Immobilien, fünf Luxusfahrzeuge sowie 30.000 Euro Bargeld beschlagnahmt. Außerdem wurden mehrere luxemburgische Bankkonten eingefroren, die offenbar in Zusammenhang mit der Geldwäsche standen.

Durchsuchung in Perl-Nennig

Auch im Saarland stellten Beamte des Landespolizeipräsidiums zahlreiche Beweismittel sicher. Bei der Durchsuchung einer Wohnung in Perl-Nennig fanden sie Bankunterlagen, Ausweispapiere, Handelsregisterauszüge und weitere Unterlagen.

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