Ein "Durchfahrt verboten"-Schild vor einer verschneiten Straße (Foto: picture alliance/ZB/Wolfgang Thieme)

Polizei zieht Fazit zu Schneetourismus

  10.01.2021 | 18:28 Uhr

Die Polizei im Nordsaarland ist am Wochenende zu zahlreichen Einsätzen wegen sogenannter Schneetouristen ausgerückt. Die meisten Besucher hielten sich jedoch an die geltenden Corona-Regeln.

Vor allem rund um den Peterberg in Braunshausen, den Wildpark und das Kurzentrum in Weiskirchen und im Bereich Bergen, Scheiden und Waldhölzbach kam es nach Auskunft der Polizei zu größerem Personen- und Fahrzeugandrang.

Auf den Parkplätzen und den Zufahrtstraßen habe es ein hohes Verkehrsaufkommen gegeben, sodass die meisten Parkplätze sehr schnell ausgelastet waren. Bei den Schneetouristen handelte es sich laut Polizei um Menschen, aus anderen Landkreisen des Saarlandes und Rheinland-Pfalz, die im verschneiten Waldgebiet spazieren gingen oder Schlitten fuhren.

Vorkehrungen getroffen

Im Vorfeld waren durch die Gemeinden der Peterberg und der Wildpark Weiskirchen für Besucher gesperrt worden. Am Wochenende waren auch Ordnungsamtskräfte der Gemeinden vor Ort, um die Absperrmaßnahmen zu überwachen.

Die Polizei führte zahlreiche Kontrollen hinsichtlich der geltenden Corona-Rechtsverordnung durch. "Überwiegend kann gesagt werden, dass durch die anwesenden Personen beim Wandern und Schlittenfahren die Corona-Regeln eingehalten wurden", teilt die Polizeiinspektion Nordsaarland mit. Die Menschen seien sensibilisiert und einsichtig gewesen.

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