Ein Stethoskop und Kinderspielzeug liegen in einer Kinderarztpraxis auf einem Tisch. (Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa)

Bislang 27 PIMS-Fälle im Saarland

  18.02.2022 | 20:45 Uhr

In den vergangenen Wochen sind im Saarland bislang nur wenige Kinder mit der Erkrankung "PIMS" im Krankenhaus behandelt worden. Insgesamt gab es seit Beginn der Pandemie 27 Fälle. Wie sich die Omikronwelle auswirken wird, ist derzeit noch unklar.

Im Saarland wurden seit Beginn der Corona-Pandemie 27 Fälle von "PIMS", auf pädiatrischen Stationen behandelt. Das teilten die Marienhauskliniken Saarlouis und Kohlhof, das Klinikum Saarbrücken und die Universitätsklinik Homburg dem SR auf Anfrage mit.

Vor allem in den vergangenen Wochen gab es in den Kliniken aber kaum Kinder, die wegen PIMS behandelt werden mussten. Lediglich das Klinikum Saarbrücken gab an, dass Ende Januar bis Anfang Februar vier PIMS-Fälle in der Klinik waren.

Auswirkungen von Omikron noch unklar

An den Marienhauskliniken Saarlouis und Kohlhof gab es seit Beginn der Pandemie keinen Fall und auch an der Universitätsklinik Homburg wurden seit Beginn der Omikron-Welle keine PIMS-Patientinnen und Patienten behandelt.

Wie sich die Omikron-Variante auf die Häufigkeit der PIMS-Fälle auswirken wird, steht derzeit laut Experten noch nicht fest. Das liegt daran, dass die PIMS-Erkrankungen in zeitlichem Abstand zu der Coronainfektion auftreten.  

Als "PIMS" wird eine Entzündung bei Kindern bezeichnet, die nach einer Coronainfektion auftritt und in der Regel Fieber, Durchfall und Hautausschlag hervorbringt. Die Abkürzung PIMS steht für Pediatric Inflammatory Multisystem Syndrome. Deutschlandweit gab es bislang knapp 700 Fälle.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 18.02.2022 berichtet.

Mehr zum Thema

Artikel mit anderen teilen


Push-Nachrichten von SR.de
Benachrichtungen können jederzeit in den Browser Einstellungen deaktiviert werden.

Datenschutz Nein Ja