Produktrückruf: Oregano der Marken Ubena, Ostmann, Fuchs, GUT&GÜNSTIG, KANIA und Columbia  (Foto: Fuchs Gewürze)

Bundesweiter Rückruf von gerebeltem Oregano

  29.01.2020 | 19:45 Uhr

Die Firmen Teuto Markenvertrieb und die Fuchs Foodservice rufen das Produkt "Oregano gerebelt" zurück und warnen vor dem Verzehr. Grund dafür ist eine Belastung mit Pflanzengiften, sogenannten Pyrrolizidinalkaloiden. Betroffen sind die Marken Ubena, Ostmann, Fuchs, Gut&Günstig, Kania und Columbia.

Wegen einer Belastung mit Pflanzengiften warnt das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit vor dem Verzehr von gerebeltem Oregano. Nach dem Befund von Pyrrolizidinalkaloiden rufen Teuto Markenvertrieb und Fuchs Foodservice das Produkt zurück. Laut Bundesamt sind folgende Chargen betroffen:

Ubena: Dose 150g, haltbar bis Ende 2023

Ostmann: Vorteilsbeutel 25g, haltbar bis Ende 2023

Fuchs Professional: Beutel 250g, haltbar bis Ende 2023

GUT & GÜNSTIG: Glas 12g, haltbar bis Ende Juni 2022

KANIA: Glas 7,5g, haltbar bis Ende Juni 2022

Columbia: Nachfüllbeutel 15g, haltbar bis Ende 2023.

Die Gewürze wurden bundesweit bei verschiedenen Supermarktketten verkauft und sollen nicht mehr verzehrt werden. Pyrrolizidinalkaloiden sind sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe, die manche Pflanzenarten selbst bilden, um sich vor natürlich Fressfeinden zu schützen. Bei übermäßigem Verzehr können sie gesundheitsschädlich sein.

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