Fahrgäste mit Mund-Nasen-Bedeckung stehehn an einer Bahn (Foto: picture alliance/dpa/EUROPA PRESS7Eduardo Parra)

Grenzüberschreitender ÖPNV wird ausgesetzt

  02.03.2021 | 06:46 Uhr

Der grenzüberschreitende Öffentliche Personennahverkehr zwischen dem Saarland und dem Département Moselle ist seit Mitternacht unterbrochen. Hintergrund ist die Einstufung der Region Moselle zum Virusvariantengebiet durch das Robert-Koch-Institut.

Nach der Coronaschutz-Verordnung des Bundesgesundheitsministeriums ist damit ein Beförderungsverbot für Busse und Bahnen verbunden. Wie das saarländische Verkehrsministerium mitteilte, sei der grenzüberschreitende ÖPNV zwar grundsätzlich weiter erlaubt, Bewohner aus der Region Moselle dürften aber nicht mehr zusteigen.

Die Maßnahme gilt laut Verkehrsministerium zunächst nur für zwei Tage, da dann die derzeit geltende Corona-Schutz-Verordnung ausläuft. Daneben werde bei der kommenden Ministerpräsidentenkonferenz am Mittwoch über Lösungen beraten, die Ausnahmen von dem Beförderungsverbot für Grenzgänger erlauben.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 01.03.2021 berichtet.

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