Ein Pfleger schiebt ein Bett über einen Krankenhausflur (Foto: Daniel Bockwoldt/dpa)

Personalmangel trifft auch Saar-Kliniken

Nelly Theobald / Onlinefassung: Anne Staut   27.12.2019 | 20:00 Uhr

Der Personalmangel in Krankenhäusern spitzt sich auch im Saarland weiter zu. In der Folge müssen teilweise Betten geschlossen und geplante Eingriffe verschoben werden.

Video [aktueller bericht, 27.12.2019, ab 11:13 Min.]
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Noch profitiere man von der bundesweit höchsten Ausbildungsquote in der Pflege sagte der Geschäftsführer der saarländischen Krankenhausgesellschaft, Thomas Jakobs. Trotzdem könnten Stellen nicht besetzt werden. Ebenso sei es schwierig, Ärzte zu finden. Deshalb arbeiteten im Saarland auch viele ausländische Ärzte.

Es komme wegen Personalmangels zu Bettenschließungen, planbare Eingriffe müssten verschoben werden. Nach SR-Informationen kommt es vor allem auf Intensivstationen vor, dass Betten nicht belegt werden können, weil nicht genug Personal vorgehalten werden kann.

Vier von fünf Krankenhäusern betroffen

Nach einer aktuellen Befragung des deutschen Krankenhausinstituts haben vier von fünf Krankenhäusern in Deutschland Probleme, offene Pflegestellen zu besetzen. Drei Viertel der befragten Kliniken haben Probleme, Ärzte einzustellen.

Über dieses Thema hat auch der "aktuelle bericht" vom 27.12.2019 berichtet.

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