Autobahn (Foto: dpa)

Weniger Grenzpendler im Saarland

  23.03.2021 | 16:53 Uhr

Die Zahl der Pendler aus anderen Bundesländern und aus Frankreich ist 2020 leicht zurückgegangen. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit kamen gegenüber dem Vorjahr 1700 Menschen weniger für eine Beschäftigung ins Saarland. Als Grund werden pandemiebedingte Maßnahmen vermutet.

Insgesamt 55.700 Beschäftigte pendelten im Jahr 2020 aus anderen Bundesländern und aus Frankreich zu ihrem Arbeitsplatz an die Saar. Damit lag die Zahl der Einpendler um 2,9 Prozent niedriger als noch zwölf Monate zuvor. Den deutlichsten Rückgang verzeichneten französische Grenzpendler mit 9,1 Prozent.

Dies geht aus dem von der Bundesagentur für Arbeit veröffentlichten Pendlerbericht 2020 hervor. Als Grund für die Entwicklung werden die Corona-Pandemie und damit verbundene Maßnahmen vermutet. Der größte Teil der Pendler kam laut der Statistik weiterhin aus Rheinland-Pfalz ins Saarland.

Weniger Saarländer arbeiten in anderen Bundesländern

Auch die Zahl der Auspendler ist leicht zurückgegangen. Insgesamt arbeiteten 34.000 Saarländer in anderen Bundesländern. Dies waren 500 Personen oder 1,5 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Auspendler nach Frankreich werden in der Statistik allerdings nicht erfasst.

Laut Bericht arbeiteten und wohnten insgesamt 329 800 Personen aller im Saarland sozialversicherungspflichtig Beschäftigten gleichzeitig auch im Saarland. Dies entspricht einem Anteil von 85,5 Prozent.

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