Ein Boot der Türkischen Küstenwache auf dem Bosperus in Istanbul (Foto: imago images / imagebroker)

Anruf bei Saar-Polizei löst Seenotrettung aus

  04.11.2019 | 16:15 Uhr

Ein Anruf bei der saarländischen Polizei hat am Sonntagabend wohl mehreren Menschen im Mittelmeer das Leben gerettet. 17 syrische Staatsangehörige waren vor der türkischen Küste in Seenot geraten.

Eine Syrerin, die sich derzeit im Saarland aufhält, hatte sich nach Angaben der Polizei am Sonntagabend gegen 22.00 Uhr an die Polizei gewandt. Ihre Cousine sei auf einem Flüchtlingsboot von der türkischen Küstenstadt Bodrum zur griechischen Insel Kos unterwegs. Laut der Anruferin herrschte dort starker Wellengang. Außerdem sei der Motor des Bootes ausgefallen.

"Initialzündung für die gelungene Rettung"

Die saarländische Polizei Saarland verständigte daraufhin das Bundespolizeipräsidium Potsdam, den Dauerdienst des BKA sowie die Seenotleitung in Bremen (MRCC Bremen). Schließlich konnten die 17 Menschen, die sich in dem Boot befanden, von einem türkischen Küstenwachboot gerettet werden. "Der Notruf bei der saarländischen Polizei war somit die Initialzündung für die gelungene Rettung von mehreren Menschen im Mittelmeer", teilte die Polizei mit.

Bei den Geretteten soll es sich nach bisherigen unbestätigten Erkenntnissen um syrische Staatsangehörige handeln.

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