Pendeln in der Großregion (Foto: picture alliance / Stefan Puchner/dpa)

Mehr Menschen in der Großregion pendeln

Sven Behrmann   18.06.2020 | 14:26 Uhr

Die Zahl der Pendler in der Großregion ist weiter gestiegen. Nach Angaben der Interregionalen Arbeitsmarktbeobachtungsstelle hat sie sich von 2018 bis 2019 auf fast 249.000 Personen erhöht. Das entspricht einer Steigerung um 3,5 Prozent.

Den stärksten Anstieg verzeichnete Luxemburg mit einem Zuwachs von fast 10.000 zusätzlichen Pendlern, das sind etwa fünf Prozent mehr als 2018. Das Großherzogtum bleibt damit der Jobmotor in der Großregion. Im Saarland dagegen sank die Zahl der Pendler um 739 Personen, also 4,3 Prozent.

Sieben Prozent pendeln ins Saarland

Die meisten Grenzgänger pendelten 2019 nach Luxemburg. Auf das Großherzogtum entfiel ein Anteil von fast 80 Prozent der Grenzgänger. Es folgten die Wallonie mit rund zwölf Prozent, das Saarland mit sieben Prozent und Rheinland-Pfalz mit zwei Prozent.

Luxemburg besonders beliebt

Während Luxemburg einen neuen Pendler-Rekord verzeichnete, verloren die anderen Teilregionen insgesamt an Grenzgängern. Die überwältigende Mehrheit der Pendler in der Großregion sind Franzosen. Das trifft insbesondere auf das Saarland zu. Hier kommen 99 Prozent der Grenzgänger aus Frankreich. Der Anteil der Pendler aus Luxemburg und Belgien ist mit jeweils weniger als 0,5 Prozent sehr gering.

Über dieses Thema haben auch die SR Hörfunknachrichten vom 18.06.2020 berichtet.

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