Im Nikolauspostamt (Foto: Festausschuss St. Nikolaus)

Rekord im Nikloauspostamt

  17.12.2020 | 08:24 Uhr

Das Nikolauspostamt im saarländischen St. Nikolaus meldet einen Rekord bei seinen Kinderbriefen. Mehr als 27.000 Einsendungen habe man bislang bereits erhalten. Das vorherrschende Thema bei den Kindern: das Coronavirus.

"Letztes Jahr zählten wir 26.568 Briefe. Durch die Pandemie und den Lockdown erreichen uns jetzt schon mehr Briefe als jemals zuvor", teilte der Vorsitzende des Festausschusses St. Nikolaus, Peter Gerecke, mit. Mehr als 27.000 seien es diesmal schon.

Hauptthema Corona

Fast alle Kinder schrieben über das Coronavirus oder seine Auswirkungen, "zum Beispiel kein Besuch der Oma, keine Cousins und Cousinen, keine Weihnachtsfeier in der Kita oder Grundschule, Gesangsverbot", ergänzt Gerecke. "Die Kinder erleben diese Zeit intensiver und aus einem ganz anderen Blickwinkel heraus und das teilen sie dem Nikolaus mit." Gerecke verspricht: "Jeder Brief, der uns bis zum 24. Dezember erreicht, wird auch beantwortet."

Seit über 50 Jahren Post an den Nikolaus

Das Nikolauspostamt in St. Nikolaus sei weiterhin geöffnet. "Wir sind froh, dass wir einen kleinen Beitrag in dieser schlimmen Zeit leisten dürfen", ergänzt der Vorsitzende des Festausschusses. "Große Kinder oder kleine Kinder, der Nikolaus ist Schutzpatron aller Kinder." Seit mehr als 50 Jahren schreiben Kinder an den Nikolaus in dem kleinen Ort in der Gemeinde Großrosseln nahe der französischen Grenze.

Nach Angaben der Deutschen Post ist es das älteste Nikolauspostamt in Deutschland. Die Partnerschaft zwischen dem Festausschuss und der Post besteht seit 1967. In Deutschland gibt es sieben Weihnachtspostfilialen, an die Kinder ihre Briefe an den Weihnachtsmann, das Christkind oder den Nikolaus schicken können.

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