Symbolbild: Polizei (Foto: SR / Felix Schneider)

Mutmaßlicher Brandstifter lebensgefährlich verletzt

Sarah Sassou   11.08.2020 | 19:58 Uhr

Der mutmaßliche Serientäter aus Saarbrücken ist bei seiner Festnahme in Belgien angeschossen worden. Der 32-Jährige liegt lebensgefährlich verletzt in einem Krankenhaus in der Nähe von Maastricht. Der Mann steht im Verdacht mehrere Brände gelegt und mehrere Tankstellen überfallen zu haben.

Der Saarbrücker war am Samstag in der Nähe von Maastricht in eine Polizeikontrolle geraten, so die belgischen Behörden. Der Mann sei davon gelaufen, die Polizisten verfolgten ihn ins Stadtzentrum von Gravenvoeren.

Haftbefehl erlassen

Dort habe er versucht, das Auto einer Frau zu stehlen, indem er sie mit einer Waffe bedrohte. Dabei sei es zu einem Schusswechsel gekommen. Ein Streifschuss verletzte eine Passantin schwer. Ein weiterer Schuss traf den Saarbrücker. Mit lebensgefährlichen Verletzungen liege er nun im Krankenhaus.

Tatverdächtiger aus Güdingen in Belgien gefasst
Audio [SR 3, Sarah Sassou, 11.08.2020, Länge: 00:45 Min.]
Tatverdächtiger aus Güdingen in Belgien gefasst

Die belgischen Behörden haben mittlerweile gegen den Saarbrücker Haftbefehl erlassen. Das bestätigte die zuständige Staatsanwaltschaft Limburg am Dienstag.

Dem Mann werden unter anderem zwei Tankstellenüberfälle und zwei Brandstiftungen zur Last gelegt. Er soll auch in seinem Elternhaus in Saarbrücken-Güdingen Feuer gelegt haben.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 11.08.2020 berichtet.

Artikel mit anderen teilen


Push-Nachrichten von SR.de
Benachrichtungen können jederzeit in den Browser Einstellungen deaktiviert werden.

Datenschutz Nein Ja