Ein junger Mann schüttet Abfall in eine Mülltonne. (Foto: picture alliance/Frank Rumpenhorst/dpa)

EVS senkt Müllgebühren im Saarland

Mit Informationen von Florian Possinger   20.11.2019 | 14:26 Uhr

Der Entsorgungsverband Saar (EVS) senkt ab Januar die Gebühren für die Leerung der Restmülltonne. Alle Gebührensätze werden um fünf Prozent niedriger liegen als bisher. Doch nicht alle saarländischen Kommunen können davon profitieren.

Nach Angaben des EVS werden die kleinen 120-Liter-Restmülltonnen pro Leerung 28 Cent billiger. Beim größeren 240-Liter-Gefäß sind es 55 Cent. Damit sinkt die Basisgebühr um knapp drei bzw. fünf Euro pro Jahr.

Niedrigere Kosten

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Ebenso werden die Jahresgebühren für die großen, vierrädrigen Tonnen um 6,7 Prozent sinken. Im Saarland beträgt die durchschnittliche Abfallgebühr pro Einwohner rund 80 Euro im Jahr für Rest- und Biomüll. Bundesweit sind es zwischen 70 und 120 Euro.

Als Grund für die Senkung nennt der Verband niedrigere Transport- und Betriebskosten sowie niedrige Zinsen und ihre Folgen für die Bauvorhaben des EVS. Die neue Satzung soll für mindestens drei Jahre gelten und auf der Verbandsversammlung Anfang Dezember verabschiedet werden.

Senkung nur für EVS-Kommunen

Die Gebührensenkung gilt jedoch nur für die 41 Städte und Gemeinden, in denen der EVS die Tonnen abfährt. Dort ist es die zweite Gebührensenkung innerhalb von vier Jahren. Städte wie Saarbrücken, St. Wendel, Völklingen und St. Ingbert übernehmen die Entsorgung in Eigenregie und erheben daher auch eigene Gebühren.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten vom 20.11.2019 berichtet.

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