Ein Glas Milch vor einer Milchkuh (Foto: dpa/picture alliance/Bernd Schoelzchen)

Milchviehhalter fürchten neue Krise

  28.04.2020 | 16:22 Uhr

Die saarländischen Milchviehhalter leiden unter der Coronakrise. Unter anderem stockt derzeit das Geschäft mit der Gastronomie. Probleme bereitet den Milchviehhaltern auch die starke Austrocknung der Böden.

Die Lage der saarländischen Milchviehhalter ist derzeit schwierig. Das hat Klaus Laub vom Landesverband der Milchviehhalter Rheinland-Pfalz/Saarland dem SR bestätigt. Der Milchpreis sei mit rund 32 Cent pro Liter viel zu niedrig.

Die Nachfrage nach Milch ist nach Angaben des Bundesverbandes der Milchviehhalter zwar in den Supermärkten gestiegen, doch der Export und das Geschäft mit der Gastronomie stocken in der Coronakrise.

Futterzukauf notwendig?

Zusätzlich zu den niedrigen Preisen kommt laut Laub noch die starke Austrocknung der Böden. Die Milchviehhalter im Saarland müssten vielleicht teures Futter zukaufen. Laub hofft, dass es bald ausreichend regnet, so dass in zehn bis vierzehn Tagen der erste Futterschnitt möglich ist.

Derzeit gibt es im Saarland noch rund 120 Milchviehhalter.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 28.04.2020 berichtet.

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