Eine pflegebedürftige Frau trägt einen Notknopf am Handgelenk (Foto: picture alliance/Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa)

Rund 30.000 Hausnotrufe eingegangen

Kristin Brück   26.12.2019 | 09:24 Uhr

Bei der Integrierten Leitstelle sind im Saarland 2019 etwa 30.000 Hausnotrufe eingegangen. Die Zahl nannte der Rettungszweckverband dem SR. Das waren rund fünf Prozent mehr als 2018 und über zehn Prozent mehr als 2016.

Der Verband erklärte, die Gründe, warum ein Hausnotruf ausgelöst wird, seien vielfältig. Viele Alarmierungen erfolgen nach Stürzen.

Häufig betätigten Teilnehmer den Alarmknopf, weil sie sich unwohl fühlten oder wegen anderer körperlicher Beschwerden. Oft gehe es auch um Hilfe bei Aktivitäten des täglichen Lebens.

Meldesystem für Pflegebedürftige

Ein Hausnotrufsystem ist ein elektronisches Meldesystem, das mit einer Notrufzentrale verbunden ist. Pflegebedürftige Menschen können sich über einen Hausnotruf bemerkbar machen.

Der Nutzer trägt einen Funksender um den Hals oder am Arm. Ein Notrufgerät mit Freisprechanlage stellt die Verbindung zur Notrufzentrale her, wenn der Kunde den Notruf auslöst.

In der Zentrale sind persönliche Daten und Kontaktdaten von Angehörigen und Bezugspersonen hinterlegt. Je nach Situation werden Angehörige, Rettungsdienst, Notarzt oder Polizei gerufen.

Über dieses Thema hat auch der SAARTEXT am 26.12.2019 berichtet.

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