Ein Richtkranz weht auf dem Dachstuhl eines neu errichteten Einfamiliernhauses. (Foto: picture alliance/Julian Stratenschulte/dpa)

Mehr Häuser, weniger Wohnungen

  06.03.2021 | 09:18 Uhr

Im vergangenen Jahr sind im Saarland trotz Corona-Pandemie etwas mehr Genehmigungen für neue Wohngebäude erteilt worden. Wie das Statistische Landesamt mitteilte, waren es insgesamt 5,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Allerdings sank die Zahl neuer Wohnungen.

Insgesamt wurde im Jahr 2020 der Bau von 878 Ein- und Zweifamilienhäusern im Saarland genehmigt. Dazu kamen 127 Mehrfamilienhäuser. Vor allem bei den Zweifamilienhäusern hat es nach Angaben des Statistischen Amtes einen Zuwachs gegeben: Hier verdoppelte sich die Nachfrage. 119 Zweifamilienhäuser wurden demnach genehmigt.

Ingesamt betrachtet sei aber etwas weniger neuer Wohnraum geplant worden als ein Jahr zuvor: Die Zahl der geplanten Wohnungen über alle Haustypen blieb um 1,9 Prozent unter dem Vorjahreswert. In den Mehrfamilienhäusern gab es bei den Wohnungen einen Rückgang um 12,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Neubau kostet durchschnittlich 340.000 Euro

Für einen Neubau eines durchschnittlich großen Einfamilienhauses mit einer Wohnungsgröße von 173 Quadratmeter waren 2020 im Durchschnitt 340.700 Euro zu veranschlagen. Für eine Wohnung in einem Wohngebäude mit drei oder mehr Wohnungen waren es 140.500 Euro. Hier liegt die mittlere Wohnungsgröße bei 83 Quadratmeter.

Bei den Neubauten ist die präferierte Heizenergie die Umweltthermie, gefolgt von Gasversorgung und Fernwäre.

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