Police Grand-Ducale (Foto: SR)

Mann stirbt in Ausnüchterungszelle

  24.07.2020 | 16:09 Uhr

In Luxemburg ist ein Mann in der Ausnüchterungszelle des Polizeikommissariats ums Leben gekommen. Die Todesursache ist derzeit noch unklar. Die Staatanwaltschaft beantragte eine Autopsie.

Am Donnerstagabend nahm die Polizei einen 44-jähriger Mann am Luxemburger Bahnhof in Gewahrsam, da er aufgrund seines betrunkenen Zustandes eine Gefahr für sich und andere darstellte. Nachdem ein Arzt seine Haftfähigkeit bescheinigt hatte, wurde er in einer Ausnüchterungszelle des Polizeikommissariats Luxemburg untergebracht.

Wiederbelebungsversuche erfolglos

Bei einer routinemäßigen Zellenkontrolle kurz vor 21.00 Uhr wurde festgestellt, dass der Mann keine Lebenszeichen mehr von sich gab. Nachdem alle Wiederbelebungsversuche erfolglos waren, stellte der Notarzt den Tod fest.
Die Staatanwaltschaft beantragte eine Autopsie zur Klärung der Todesursache. Die Inspection Générale de la Police übernahm die Ermittlungen.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 24.07.2020 berichtet.

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