Das UNESCO-Weltkulturerbe Völklinger Hütte (Foto: Weltkulturerbe Völklinger Hütte/Gerhard Kassner)

Mahnmal für Zwangsarbeiter

  13.03.2018 | 21:54 Uhr

Mehr als siebzig Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges soll es auf dem Gelände der Völklinger Hütte ein Mahnmal für die über 12.000 NS-Zwangsarbeiter geben. Das Mahnmal soll im Bereich der Sinteranlage entstehen. An den Kosten wollen sich auch die Erben des als Kriegsverbrecher verurteilten Industriellen Hermann Röchling beteiligen.

Video [aktueller bericht , 13.03.2018, ab Minute 16:43]
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„Wir wollen ein Konzeptkunstwerk, das der Tatsache auch Rechnung trägt, dass auf der Völklinger Hütte einmal über 12.000 Zwangsarbeiterinnen und –arbeiter gearbeitet haben. Wir kleiden das ein in ein Projekt, das zehn Jahre laufen wird", sagte Weltkulturerbe-Direktor Meinrad Maria Grewenig.

Mit der Gestaltung soll ein renommierter Künstler beauftragt werden. Das Mahnmal soll im Bereich der Sinteranlage entstehen. An seinen Kosten wollen sich auch die Erben des als Kriegsverbrecher verurteilten Industriellen Hermann Röchling beteiligen. Die Fertigstellung ist noch für dieses Jahr geplant.

Über dieses Thema wurde auch in der Sendung aktueller bericht vom 13.03.2018 berichtet.

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