Symbolbild: Teströhrchen Affenpocken-Virus (Foto: Imago/Davor Puklavec/PIXSELL)

Erster Affenpocken-Fall in Luxemburg

  16.06.2022 | 13:40 Uhr

In Luxemburg ist ein erster Fall der Affenpocken festgestellt worden. Das hat das Gesundheitsministerium des Großherzogtums mitgeteilt. Der betroffenen Person gehe es aber gut.

Wie das "Tageblatt" berichtet, habe das Luxemburger Gesundheitsministerium die Infektion mit dem Affenpocken-Virus mitgeteilt. Die betroffene Person, deren Gesundheitszustand sehr gut sei, werde im Zentralkrankenhaus in Luxemburg-Stadt behandelt. Derzeit würden auch die Kontaktpersonen ermittelt.

Virologe Rissland zu Affenpocken: "Nur begrenzt übertragbare Infektion"
Audio [SR 3, Interview: Dorothee Scharner / Dr. Jürgen Rissland, 17.06.2022, Länge: 03:50 Min.]
Virologe Rissland zu Affenpocken: "Nur begrenzt übertragbare Infektion"

Das Virus verursacht meist milde Symptome wie Fieber, Kopf- und Muskelschmerzen und Hautausschlag. Es kann aber auch schwere Verläufe geben, in Einzelfällen seien tödliche Erkrankungen möglich.

Interview mit Virologe Rissland
Wie gefährlich sind die Affenpocken?
In Deutschland sind die ersten Fälle von Affenpocken bestätigt. Doch wie gefährlich ist der Erreger und wie schnell breitet er sich aus? Der Virologe Jürgen Rissland von der Uniklinik Homburg schätzt im SR-Interview die Gefahr der Viruserkrankung ein.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 16.06.2022 berichtet.

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