Symbolbild: Polizei (Foto: SR / Felix Schneider)

Leichensuche in Burbach bislang erfolglos

mit Informationen von Thomas Gerber   01.09.2022 | 10:16 Uhr

Seit einer Woche sucht die Polizei auf einem unwegsamen Wiesengelände in Burbach nach einer Leiche - bislang erfolglos. Ein 30-Jähriger, der 2016 wegen Mordes an einem 27-Jährigen verurteilt worden war, soll vor dieser Tat einen weiteren Mord begangen und das Opfer in Burbach vergraben haben.

Die Leichensuche in Burbach konzentriert sich aktuell auf eine Brunnenanlage, die am Mittwoch freigelegt worden war. Zwar hat die Polizei zuletzt um Mithilfe der Bevölkerung gebeten und sucht nach Anwohnern, die zwischen 2013 und 2015 "Ungewöhnliches" auf dem Grundstück an der Luisenthalerstraße beobachtet haben. Allerdings sind die Angaben vage.

Identität des Opfers offenbar unklar

Ein mutmaßlicher Doppelmörder soll in diesem Zeitraum eine männliche Person getötet und dann auf dem Gelände verscharrt haben. Zu den Hintergründen schweigen sich die Ermittler aus. Auch zur Person des Opfers gibt es keine Angaben. Dessen Identität ist offenbar unklar.

Nach SR-Informationen wird insbesondere abgeglichen, ob im fraglichen Zeitraum in Burbach jemand verschwunden ist. Wie man auf die zweite Mordspur gekommen ist, dazu hüllen sich die Ermittler ebenfalls in Schweigen. 

30-Jähriger seit 2016 in Haft

Der 30-Jährige Tatverdächtige war 2016 vom Landgericht zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Er hatte einen 27-Jährigen brutal erschlagen und die Leiche gemeinsam mit einem Komplizen, der zu einer Jugendstrafe verurteilt wurde, in einen Müllsack gepackt und in die Saar geworfen. Die Leiche wurde wenige Tage später bei Burbach ans Ufer gespült.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 01.09.2022 berichtet.

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