Landgericht Kaiserslautern, Beschriftung  vor dem Eingang (Foto: IMAGO / U. J. Alexander)

Aussage des Mitangeklagten in Kusel-Mordprozess verschoben

  19.09.2022 | 15:43 Uhr

Im Prozess um den mutmaßlichen Mord an zwei Polizisten bei Kusel ist die für Montag erwartete Aussage des Mitangeklagten zur Tatnacht kurzfristig verschoben worden. Ein Gutachter ist erkrankt.

Der Prozesstag am Montag vor dem Landgericht Kaiserslautern war schon nach kurzer Zeit beendet. Die vom Mitangeklagten erwartete Aussage zu den Vorgängen in der Tatnacht musste verschoben werden.

Der psychiatrische Gutachter sei an Corona erkrankt, sagte der Vorsitzende Richter in der Verhandlung. Der Gutachter sollte die Reaktionen des Hauptangeklagten während der Aussage beobachten und bewerten. So blieb es bei Aussagen zum Leben und Werdegang des Mitangeklagten.

Aussage nun für Ende September erwartet

Der Prozess wird am kommenden Freitag fortgesetzt. Dann sollen Sachverständige der Landeskriminalämter Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz vernommen werden. Die Aussage des 33-jährigen Mitangeklagten wird nun für den 28. September erwartet - vorausgesetzt, der Gutachter kann dann wieder am Prozess teilnehmen.

Was den Angeklagten vorgeworfen wird

Dem 39-jährigen Hauptangeklagten wird vorgeworfen, Ende Januar bei Kusel zwei junge Polizisten ermordet zu haben. Er habe damit versucht, eine vorangegangene Jagdwilderei zu verdecken. Der 33-jährige Mitangeklagte muss sich wegen Jagdwilderei und versuchter Strafvereitelung verantworten.

Über dieses Thema berichteten die SR-Hörfunknachrichten am 19.09.2022.

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