Auf einer Schultafel ist im Stundenplan der Religionsunterricht markiert (Foto: picture alliance/dpa | Friso Gentsch)

Religionsunterricht mit Protestanten und Katholiken

  01.07.2021 | 15:52 Uhr

Die Evangelische Kirche im Rheinland und das Bistum Trier probieren künftig in einem Pilotprojekt im Saarland und in Rheinland-Pfalz Formen eines konfessionell-kooperativen Religionsunterrichts aus. Das Projekt soll zunächst an einzelnen Schulen umgesetzt werden.

Der Bischof des Bistums Trier, Stephan Ackermann, und der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Thorsten Latzel, unterzeichneten am Donnerstag eine entsprechende Vereinbarung für einen konfessionell-kooperativen Religionsunterricht.

Es soll nach wie vor evangelischen und katholischen Religionsunterricht im Saarland und in Rheinland-Pfalz geben, auch wenn er phasenweise in konfessioneller Kooperation etwa durch einen Lehrkraft-Wechsel oder eine Durchmischung der Lerngruppen stattfindet, erklärte Präses Latzel.

In NRW schon seit 2018

Konzepte zur Umsetzung, zunächst im Primarbereich und anschließend in der Sekundarstufe I, werden den Projektpartnern zufolge zurzeit mit den Bildungsministerien abgestimmt. Das Projekt basiere auf Papieren der Deutschen Bischofskonferenz und der Evangelischen Kirche in Deutschland.

In der Evangelischen Kirche im Rheinland gibt es solche Kooperationen seit dem Schuljahr 2018/2019 mit den Bistümern Münster, Essen und Aachen sowie mit dem Erzbistum Paderborn, schreibt die Nachrichtenagentur epd.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten vom 01.07.2021 berichtet.

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