Standbild: #jerusalemachallenge am Winterberg-Klinikum Saarbrücken (Foto: Tobias Schilling)

Winterberg-Klinikum tanzt für mehr Positivität

Melina Miller   03.12.2020 | 16:43 Uhr

Die "Jerusalema Dance Challenge" ist ein Internet-Hit in der Corona-Pandemie. Auch die Pflegekräfte und Ärzte der Zentralen Notaufnahme des Klinikums Saarbrücken machen auf Facebook und Co. mit - für mehr Positivität und Motivation in turbulenten Zeiten.

Inmitten der Corona-Pandemie tanzen Pflegepersonal und Ärzte der Saarbrücker Winterberg-Klinik zu einem Internet-Hit. "Jerusalema“ heißt das Lied des südafrikanischen Künstlers Master KG und die gleichnamige Internet-Challenge, im Rahmen derer nun auch insgesamt 18 Angestellte der Zentralen Notaufnahme (ZNA) der Klinik performen. Das Video ist unter anderem auf der Facebook-Seite des Klinikums zu sehen.

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Hinter der "Jerusalema Challenge“ steckt die Herausforderung, in der Gemeinschaft eine bestimmte Choreografie zu tanzen. Welt- und deutschlandweit hatten bereits verschiedene Krankenhäuser, aber auch andere Institutionen bei dem Trend mitgemacht - zum Beispiel, um auf Zusammenhalt und Gemeinschaft in der Krise, aber auch auf Probleme wie Pflegenotstand aufmerksam zu machen.

Motivation in turbulenter Zeit

Im Winterberg-Klinikum sei Oberärztin Dr. Sabine Ziehl auf die Idee gekommen, bei der Challenge mitzumachen, sagte Tobias Schilling. Er ist stellvertretender pflegerischer Leiter der Zentralen Notaufnahme (ZNA) im Klinikum Saarbrücken und der Mann hinter der Kamera.

Für die Verbreitung der Idee, die Motivation, und die Organisation des zeitlichen Rahmens habe auch Carolin Haegele als pflegerische Leitung der ZNA gesorgt. Zusammen mit Karoline Hahn, die die Drehorte ausgesucht hat, sei sie Katalysator der Aktion gewesen. "Unser Hauptziel war, in diesen recht turbulenten Zeiten etwas Positives im Team zu machen und damit selbst für eine Motivation zu sorgen", sagt Schilling.

Positives Feedback

Geprobt habe jeder für sich, anhand von Vorführ-Videos einiger "tanzbegabter Kolleginnen" in der ZNA. Kurz vor dem Dreh, der mit drei verschiedenen Kameras vonstattenging, wurde dann noch einmal zusammen geübt - mit Abstand.

"Die Spannung im Team, bis das Video endlich fertig geschnitten war, war kaum auszuhalten. Wir sind dadurch alle mega motiviert – auch die Reaktionen im Team und von den Kollegen motivieren nochmal zusätzlich", freut sich Schilling. Bei Facebook wurde das Video, das am Mittwochabend veröffentlicht wurde, innerhalb weniger Stunden tausendfach aufgerufen und geteilt.

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