Creperie Familie Spangenberger (Foto: P.Feltes/Gemeinde Wadgassen)

Wadgassen erlaubt Kirmesbuden auf öffentlichen Plätzen

  07.05.2020 | 09:56 Uhr

Wadgassen erlaubt Betreibern von Kirmesbuden, diese an bestimmten Standorten in der Gemeinde aufzustellen. Durch die Corona-Krise sind vielen Budenbesitzern auf absehbare Zeit nahezu alle Einnahmemöglichkeiten weggefallen.

Die Gemeinde Wadgassen hat nach eigenen Angaben als erste Kommune im Saarland eine Möglichkeit geschaffen, damit Schausteller ihre Imbissbuden auf öffentlichen Plätzen betreiben können. Weil durch die Corona-Krise sämtliche Großveranstaltungen ausfallen, werden allein in Wadgassen in diesem Jahr voraussichtlich sechs Kirmestermine abgesagt, so die Gemeinde.

Minikirmes in Wadgassen: Tropfen auf den heißen Stein
Audio [SR 3, (c) SR/Oliver Buchholz, 11.05.2020, Länge: 03:45 Min.]
Minikirmes in Wadgassen: Tropfen auf den heißen Stein
Am Wadgasser Kreisel wird Crepes verkauft: Ein Kirmesstand der wenigstens ein bisschen Einnahmen erzielen kann in einer Kirmeslosen Zeit. Doch das ist noch die Ausnahme: 120 Schaustellerfamilien hat das Saarland und die Bangen gerade um ihre Existenz, wie SR3-Reporter Oliver Buchholz berichtet:

"Ohne diese Volksfeste stehen die Schaustellerbetriebe plötzlich ohne Einnahmen da", so der Bürgermeister von Wadgassen Sebastian Greiber. Deshalb hat die Gemeinde einem lokalen Schaustellerunternehmen erlaubt, am Wadgasser Marktplatz einen Stand mit Crêpe‐ und Imbiss‐Angeboten aufzustellen. Die Gemeinde erlässt die Stand‐ und Nebenkostengebühren. Nach Angaben der Gemeinde stehen noch weitere Standorte im Gemeindegebiet für solche Buden zur Verfügung.

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