Kinosaal (Foto: picture alliance/dpa | Daniel Reinhardt)

Ticketverkäufe in Saar-Kinos deutlich unter Vor-Krisen-Niveau

  09.02.2022 | 19:48 Uhr

Noch immer setzen die Folgen der Coronapandemie der Kinobranche im Saarland zu. Zwar wurden 2021 insgesamt mehr Tickets verkauft als noch im Vorjahr - die Zahlen liegen jedoch noch deutlich unter dem Niveau vor der Coronapandemie, meldet die Filmförderungsanstalt.

Die saarländischen Kinos haben im vergangenen Jahr deutlich weniger Eintrittskarten verkauft als in den Jahren vor Beginn der Pandemie.

Mit 380.000 verkauften Tickets fällt die Bilanz für das Jahr 2021 zwar deutlich besser aus als noch im Vorjahr, in dem rund 70.000 Tickets weniger verkauft wurden. 2019, also vor der Coronapandemie, wurde mit den Ticketverkäufen in den saarländischen Kinos allerdings noch die Millionengrenze überschritten, wie aus einem Bericht der Filmförderungsanstalt (FFA) hervorgeht.

Mit einem durchschnittlichen Eintrittspreis von knapp über acht Euro haben die Kinos im Saarland im vergangenen Jahr einen Umsatz von gut drei Millionen Euro erzielt.

Nicht weniger Kinos

Das Jahr sei für die Kinos "einer Achterbahnfahrt" gleichgekommen, sagte der Vorsitzende der Filmförderungsanstalt Peter Dinges gegenüber der dpa.

Positiv müsse jedoch auch erwähnt werden, dass es trotz geringerer Verkaufszahlen nicht weniger Kinos gebe. "Die wichtigsten Kennzahlen - Standorte, Kinounternehmen, Spielstätten, Leinwände und Sitzplätze - sind im Vergleich zu den Vorjahren weitestgehend unverändert", so Dinges. Im Saarland gebe es demnach weiterhin 25 Kinos.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 09.02.2022 berichtet.

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