Filmstill. The Earth Is Blue as an Orange von Iryna Tsilyk  (Foto: Viacheslav Tsvietkov/Albatros Communicos, Moonmakers)

Kino Achteinhalb gibt Einblicke in ukrainische Kultur

  04.11.2022 | 19:12 Uhr

Wie sieht das Leben in der Ukraine jenseits des Krieges aus? Mit seiner Filmreihe "Filmland Ukraine" will das Kino Achteinhalb einen anderen Blick auf das Land ermöglichen. Gezeigt werden Dokumentationen und Spielfilme aus unterschiedlichen Jahrzehnten.

Im Kino Achteinhalb ist eine neue Filmreihe gestartet. Insgesamt vier Filme sollen Einblicke in das ukrainische Leben, die Kultur und das ukrainische Filmschaffen geben.

Den Auftakt machte am Freitag der Film "Erde" von Regisseur Alexander Dovzhenko aus dem Jahr 1930. Der nächste Filmabend ist für den 18. November geplant. Dann steht "Feuerpferde" von Direktor Sergei Parajanov aus dem Jahr 1965 auf dem Programm.

Regisseure beantworten Publikumsfragen

Am 2. Dezember ist mit "The Guide" ein Spielfilm aus dem Jahr 2014 zu sehen. Der Regisseur Oles Sanin wird nach dem Film online zugeschaltet, um Fragen des Publikums zu beantworten.  

Der vorläufige Abschluss der Filmreihe ist für den 12. Dezember geplant. Gezeigt wird dann der Dokumentarfilm "The earth ist blue as an orange" aus dem Jahr 2020. Im Anschluss ist auch hier ein Filmgespräch mit Regisseurin Iryna Tsilyk geplant.

Kostenloser Eintritt

Alle Filme werden im Kino Achteinhalb im ukrainischen Original mit deutschen Untertiteln gezeigt. Die Vorführungen beginnen jeweils um 19.00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

An der Organisation der Filmreihe waren auch ukrainische Wissenschaftlerinnen der Petro Mohyla Black Sea National University in Mykolaiv beteiligt. Sie forschen derzeit an der Saar-Uni. Weitere Infos zur Filmreihe hat das Kino auf seiner Website zusammengefasst.

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