Nerz in einem Käfig (Foto: dpa)

Das Leid der Tiere in der Pelzindustrie

Solenne Prêcheur (14 Jahre) und Clémence Palandre (14 Jahre)   20.11.2018 | 06:30 Uhr

Der Winter kommt, die Temperaturen sinken und die Leute freuen sich, warme Jacken tragen zu können. Vielen Menschen tragen Felljacken aus echten Tieren. Doch wissen die Menschen, woher diese Felljacken kommen und wie sie hergestellt wurden?

Heutzutage sind Felljacken aus echten Tieren eine Katastrophe. Kaninchen-, Hunde-, Katzen-, Füchse- oder Nerz-Felle werden in Pelzfarmen wie zum Beispiel in China oder Europa hergestellt, in denen die Tiere für ihre Felle gezüchtet werden. Die Bedingungen in den die Tiere „leben“ sind unvorstellbar schlimm: in überfüllten Käfigen gehalten, mangelhaft ernährt, viele sind krank.

Solenne Precheur und Clemence Palandre (Foto: privat (Solenne Precheur und Clemence Palandre))
Solenne Prêcheur u. Clémence Palandre

Solche Haltungsbedingungen führen zu Verhaltungsstörungen und manchmal sogar zu Kannibalismus. Es fehlen Rahmenbedingungen zu den Tötungsmethoden und Haltungsbedingungen, sodass die Tierquälerei oft als legal betrachtet wird. Die Tiere werden oftmals bei vollem Bewusstsein gehäutet und sind sogar nach der Häutung noch kurze Zeit lebendig.

Man könnte die Produktion dieser gigantischen Pelzindustrie reduzieren, indem die Menschen und die Modedesigner Kunstpelz statt echten Pelz kaufen würden.

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