Angler (Foto: dpa)

Derzeit keine Fälle von Forellenseuche

  06.07.2018 | 12:15 Uhr

Im Saarland sind aktuell keine Teiche von der sogenannten Forellenseuche betroffen. Diese war in den vergangenen Wochen in mehreren Bundesländern aufgetreten. Wenn die Krankheit ausbricht, sind umfassende Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen notwenig.

Das saarländische Umweltministerium teilte dem SR mit, Anfang Mai dieses Jahres habe es zwei Fälle von Forellenseuche in privaten Weihern im Landkreis St. Wendel gegeben. Dort seien die kranken Tiere entnommen worden. Anschließend habe man die betroffenen Teiche abgelassen, ausgebaggert, gereinigt und desinfiziert. Mittlerweile könnten sie wieder befüllt werden.

LUA überprüft Fälle

Das Landesamt für Umwelt- und Verbraucherschutz, LUA, überwacht die Arbeiten und kontrolliert regelmäßig kommerziell betriebene Forellenteiche. Die anzeigepflichtige Tierseuche, die auch durch Wasservögel übertragen werden kann, ist für die Fische tödlich. Für Menschen besteht durch die Forellenseuche keine Gefahr.

Vier Ausbrüche in Rheinland-Pfalz

Von Januar 2017 bis zum Mai 2018 registrierten die Behörden in Rheinland-Pfalz vier Ausbrüche der Seuche. Nach Angaben des Umweltministeriums trat die Forellenseuche in je einem Fischbetrieb in den Kreisen Westerwald und Trier-Saarburg sowie im Eifelkreis Bitburg-Prüm auf - und in einem Angelgewässer im Kreis Mayen-Koblenz.

Artikel mit anderen teilen