Mineralwasser (Foto: picture alliance/dpa/Roland Weihrauch)

Noch keine Entscheidung Trinkwasserförderung in Rilchingen-Hanweiler

Lars Ohlinger / Onlinefassung: Anne Staut   16.03.2022 | 12:25 Uhr

Der Streit um die Erhöhung einer Trinkwasserförderung, durch ein privates Unternehmen in Rilchingen-Hanweiler, wird erst im kommenden Jahr entschieden. Grund dafür ist, dass die grenzüberschreitende Umweltverträglichkeitsprüfung wohl nicht mehr 2022 abgeschlossen wird. Ursprünglich war eine Entscheidung im Sommer erwartet worden.

Im Streit um die Erhöhung einer Trinkwasserförderung in Rilchingen-Hanweiler wird es wohl erst im nächsten Jahr eine Entscheidung geben. Das saarländische Umweltministerium teilte dem SR mit, dass mit einem Ende der grenzüberschreitenden Umweltverträglichkeitsprüfung in diesem Jahr nicht mehr zu rechnen ist. Voraussichtlich erst Ende 2023 sei eine Entscheidung zu erwarten.

Kleinblittersdorf will Widerstand einlegen

Das französische Unternehmen Roxane plant für seine Wassermarke Cristaline, die Förderung von 90.000 Kubikmeter auf 200.000 Kubikmeter pro Jahr zu erhöhen.

Die Gemeinde Kleinblittersdorf befürchtet sogar eine Erhöhung auf 400.000 Kubikmeter und hat Widerstand gegen die Pläne angekündigt. Ursprünglich war erwartet worden, dass eine Entscheidung über die Erhöhung der Förderung in diesem Sommer fällt.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 16.03.2022 berichtet.

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