gerettete Katze in einem Wäschekorb (Foto: SR)

Keine weiteren Katzen in Privatwohnung

Patrick Wiermer   09.03.2021 | 18:36 Uhr

Nach dem Fund unzähliger Katzenkadaver in einer Gartenlaube im Almet in Saarbrücken-St. Arnual, wurden in der Privatwohnung der Eigentümerin der Laube keine weiteren Tiere entdeckt. Das teilte das Umweltministerium auf SR-Anfrage mit.

Mitarbeiter des Veterinäramts trafen die 73-Jährige am Montagabend an ihrer Wohnadresse an. Eine telefonische Kontaktaufnahme war zuvor gescheitert. Die Frau war den Behörden nicht als Tierhorterin oder „Tiermessie“ bekannt.

Kein Verdacht

Im vergangenen Jahr wandte sie sich selbst hilfesuchend an das Landesamt für Verbraucherschutz, weil sie eine neue Heimat für vier ihrer sechs Wohnungskatzen brauchte. Die Tiere seien damals in einem guten Zustand gewesen, heißt es aus dem Umweltministerium. Es habe daher keine Veranlassung gegeben, nach weiteren Tieren zu fragen.

Insgesamt wurden bis Montagabend 43 Katzen lebend aus der verwahrlosten Gartenlaube im Saarbrücker Almet gerettet. Sie befinden sich allesamt in einem schlechten Zustand.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten vom 09.03.2021 berichtet.

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