Ein Mensch geht mit einem Regenschirm auf einem regennassen Weg (Foto: pixabay)

Saarland verzeichnet kältesten Mai seit 1987

  31.05.2021 | 19:15 Uhr

Der Frühling 2021 war deutlich zu kühl. Diese Bilanz zieht der Deutsche Wetterdienst (DWD). Im Saarland war die Durchschnittstemperatur im Mai sogar so gering wie seit über 30 Jahren nicht mehr.

Das Saarland war nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in diesem Frühjahr mit einer Durchschnittstemperatur von 7,9 °C zwar das zweitwärmste Bundesland. Der diesjährige Mai ging allerdings als kältester seit 1987 in die saarländische Geschichte ein.

Mit gut 200 l/m² gab es im Saarland im Vergleich zu den anderen Bundesländern außerdem die zweithöchste Niederschlagsmenge. Allerdings schien hier mit fast 565 Stunden Sonnenschein auch mehr Sonne als in anderen deutschen Regionen.

Deutschland: Kältester Frühling seit 2013

Insgesamt war das Frühjahr in Deutschland laut DWD das kälteste seit 2013. Nach einem recht milden März drückten vor allem kühle Nordwinde im April und der Zustrom frischer Meeresluft im Mai das Temperaturniveau, berichteten die Meteorologen nach einer ersten Auswertung der rund 2000 Messstationen des DWD.

Lediglich rund um den Muttertag Anfang Mai gab es eine kurze Stippvisite des Sommers. Trotz des niederschlagreichen Mais regnete es im Frühjahr 2021 insgesamt weniger als im vieljährigen Mittelwert. Sonnenstunden gab es demnach durchschnittlich viele.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 31.05.2021 berichtet.

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