Ein Brückenuntersichtgerät wie auf diesem Bild kommt auch an der Saarbrücker Johannisbrücke zum Einsatz. (Foto: Landesbetrieb für Straßenbau)

Johannisbrücke wird bis Herbst untersucht

  23.04.2022 | 11:00 Uhr

Die Johannisbrücke am Ende der A623 in Saarbrücken wird seit Samstag auf ihre Sicherheit hin überprüft. Deswegen ist sie vorerst in jede Richtung nur einstreifig befahrbar.

Die Vorschriften zur sogenannten Beulsicherheit, also wie sich Stege und Gurte von Stahl- und Stahlverbundbrücken verformen dürfen, haben sich in den vergangenen Jahrzehnten verändert. Das macht es notwendig, dass ältere Brücken überprüft werden müssen – so auch die Johannisbrücke.

Einschränkung bis Herbst

Die 1967 erbaute Brücke verbindet die A623 und den Rodenhof mit dem Gelände am Güterbahnhof und der Dudweiler Landstraße. Sie war am Samstagmorgen zeitweise für die Einrichtung der Absperrungen voll gesperrt worden und ist seit dem späten Vormittag nur einspurig befahrbar. Das wird voraussichtlich bis Herbst so bleiben.

Der Landesbetrieb für Straßenbau will die Brücke ab Mai mit einem speziellen Prüfgerät, einem Brückenuntersichtgerät, auf Verformungen von Blechen sowie Längs- und Querstreifen untersuchen. Diese Untersuchungen sollen im Herbst abgeschlossen sein.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten vom 23.04.2022 berichtet.

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