Jobabbau in Köln hat keine Auswirkungen auf Ford in Saarlouis

Am Standort Köln will der US-Autobauer Ford laut Betriebsrat im großen Stil Jobs abbauen. Das Werk in Saarlouis ist davon nicht betroffen - im Gegenteil.

Der angekündigte Stellenabbau bei Ford in Köln hat keine Auswirkungen auf die Beschäftigten in Saarlouis. Es gebe weiterhin Beschäftigungsmöglichkeiten für einige hundert Mitarbeiter aus Saarlouis im Kölner Ford-Werk. Das sagte der Betriebsratsvorsitzende in Saarlouis, Markus Thal, dem SR.

Vor allem Produktentwicklung und Verwaltung betroffen

Die Produktion in Köln sei vom möglichen Stellenabbau nicht betroffen, so Thal weiter. Durch den Bau neuer E-Autos in Köln würden die Beschäftigten dort erst recht gebraucht.

Auch deshalb sei die Betriebsvereinbarung über alternative Arbeitsplätze in Köln für Mitarbeiter aus Saarlouis geschlossen worden. Die Details werden derzeit noch verhandelt.

Die IG-Metall fürchtet, dass in Köln bis zu 3200 Jobs wegfallen könnten, vor allem in der Produktentwicklung und der Verwaltung. Der Kölner Betriebsrat informierte die Beschäftigten, die Firmenspitze äußerte sich noch nicht dazu.

Keine Angaben zur Investorensuche in Saarlouis

Zum aktuellen Stand der Investorensuche für das Saarlouiser Werk wollte sich Betriebsratsvorsitzender Thal auf SR-Anfrage nicht äußern. Man wolle sich an das vereinbarte Stillschweigen halten, sei aber in die Prozesse eingebunden. Ziel sei weiterhin, dass in Saarlouis möglichst viele Arbeitsplätze erhalten bleiben.

Am Dienstag wurde bekannt, dass Ford offenbar mit dem chinesischen Autobauer BYD über einen Verkauf des Werkes Saarlouis verhandelt.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 25.01.2023 berichtet.

Der Kampf um Ford in Saarlouis

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