Symbolbild: Polizei (Foto: SR / Felix Schneider)

Sieben Rehe und ein Wildschwein getötet

  22.10.2020 | 21:32 Uhr

In einem Waldgebiet in St. Ingbert hat es in den vergangenen Tagen einen Fall von Jagdwilderei gegeben. Nach Polizeiangaben haben Unbekannte sieben Rehe und ein Wildschwein getötet.

Nach Polizeiangaben wurden die Tiere in St. Ingbert im Waldgebiet zwischen Unterer und Oberer Mäusbach zwischen dem 20. und dem 22. Oktober erlegt. Der zuständige Jagdpächter schloss aus, dass eine genehmigte Jagd stattgefunden hat.

Bis zu fünf Jahre Freiheitsstrafe möglich

In dem Waldstück wurden Überreste der verendeten Tiere gefunden. Insgesamt wurden sieben Rehe und ein Wildschwein erlegt. Die Polizei geht zum jetzigen Ermittlungsstand von Jagdwilderei aus. Für eine solche Tat sieht das Strafgesetzbuch in schweren Fällen bis zu fünf Jahre Freiheitsstrafe vor.

Zeugen, die in diesem Waldgebiet verdächtige Personen oder Fahrzeuge wahrgenommen haben, werden gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 23.10.2020 berichtet.

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