Hinweisschild eines Sozialkaufhauses (Foto: imago/McPHOTO)

Warme Jacken für Bedürftige

Thomas Braun   02.12.2018 | 08:45 Uhr

Im Advent vergangenen Jahres war ein Facebookpost des Flughafenvereins München um die Welt gegangen: Bilder von warmen Jacken, gespickt mit ein paar wärmenden Worten, um einen Baum gebunden - als Spende für Menschen, denen es gerade nicht so gut geht und die frieren. Bei der Diakonie im Saarland kam die Idee so gut an, dass sie mit ihren Sozialkaufhäusern in diesem Jahr eine ähnliche Spenden- und Hilfsaktion organisiert.

Im vergangenen Jahr konnte man sie an vielen Orten in Deutschland - insbesondere im Münchner Raum entdecken: Warme Jacken, die um einen Baum gebunden waren und mit einer kleinen Botschaft versehen waren. Die Jacken waren allerdings nicht für die Bäume, sondern für Menschen in Not gedacht, die die Jacken einfach abmachen und mitnehmen konnten.

Mitglieder des Flughafenvereins München hatten die Aktion im Ausland entdeckt und damit auch in Deutschland einen Stein ins Rollen gebracht. Der entsprechende Facebookpost wurde millionenfach angeschaut und über 150.000 Mal geteilt. So wurde auch Andreas Jenal von der Diakonie Saar darauf aufmerksam.

Eine warme Jacke am Nikolaustag

Er hat nun für das Saarland eine ähnliche Aktion gestartet: Hier werden die Jacken allerdings nicht um Bäume gebunden, sondern können am 6. Dezember in den Sozialkaufhäusern in Saarlouis, Völklingen und Neunkirchen oder in der Werkstatt 86 in Sulzbach kostenlos abgeholt werden. "Mit der Aktion in unmittelbarer Nähe unserer Sozialkaufhäuser möchten wir auf weitere Unterstützungsmöglichkeiten aufmerksam machen und den Menschen gezielt Hilfe anbieten", sagte Jenal.

Jackenspender gesucht

Wer die Aktion unterstützen will und eine Jacke oder einen Mantel spenden will, kann dies während der Öffnungszeiten in den Sozialkaufhäusern tun. Alle Zeiten, genaue Adressen und Telefonnummern gibt es im Internet unter https://www.diakonie-saar.de/index.php?content_id=1778&parent_id=1772.

Über dieses Thema haben auch die Hörfunknachrichten vom 02.12.2018 berichtet.

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