Laboruntersuchung von Coronatests (Foto: ThomasxImo/photothek.)

14 Fälle von indischer Coronavariante im Saarland

  28.05.2021 | 13:50 Uhr

Die zuerst in Indien nachgewiesene Coronavariante ist im Saarland bislang 14 Mal festgestellt worden. Das geht aus Erhebungen der Gesundheitsämter hervor. Am häufigsten wird im Saarland derzeit jedoch die britische Variante nachgewiesen.

In fast allen saarländischen Landkreisen wurde die indische Coronavariante B.1.617 bereits nachgewiesen. Nur im Landkreis Saarlouis stießen die Labore bisher noch nicht auf diese Variante.

Die Variante B.1.617 zeichnet sich laut Robert Koch-Institut unter anderem durch eine höhere Übertragbarkeit des Virus aus. Auch gebe es erste Studien, die darauf hindeuteten, dass die Coronaimpfstoffe geringfügig schlechter gegen diese Variante wirken als etwa gegen die britische B.1.117.

Britische Variante am häufigsten

Insgesamt wurden im Saarland bisher fast 8200 Virusmutanten bestätigt. In fast 7400 Fällen war die Coronainfektion auf die "britische Variante" zurückzuführen. Das sind rund 90 Prozent aller Fälle. 652 Mal lag die "südafrikanische Variante" vor (8 Prozent).

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