Impfpass mit positivem Antigentestergebnis (Foto: Imago/MiS)

Wenige Impfdurchbrüche im Saarland

  04.08.2021 | 12:06 Uhr

Trotz vollständiger Corona-Impfung an Covid-19 erkrankt - damit haben im Saarland nach Angaben des Gesundheitsministeriums sehr wenige Menschen Probleme. Auch bei der Hospitalisierung macht sich die Impfung deutlich bemerkbar.

In weniger als 50 Fällen insgesamt haben sich vollständig geimpfte Menschen im Saarland bisher mit dem Coronavirus infiziert und dabei einen überwiegend milden Krankheitsverlauf gehabt. Das teilte das saarländische Gesundheitsministerium auf SR-Anfrage mit.

Was sind Impfdurchbrüche?

Als Impfdurchbrüche werden Coronainfektionen bezeichnet, die ab 14 Tage nach der vollständigen Impfung auftreten und mit Symptomen einhergehen.

Der Anteil dieser sogenannten Impfdurchbrüche beläuft sich damit auf knapp 0,01 Prozent - bei mehr als 560.000 vollständig geimpften Saarländerinnen und Saarländern.

Bei den geimpften Menschen, die sich mit Corona infiziert haben, aber keinerlei Krankheitssymptome hatten, liegt der Anteil laut Ministerium bei 0,03 Prozent aller vollständig Geimpften.

Was weiß man bisher über Impfdurchbrüche?
Video
Was weiß man bisher über Impfdurchbrüche?

Geringe Hospitalisierung

Auch im Krankenhaus werden kaum vollständig geimpfte Menschen wegen einer Coronainfektion behandelt. Weniger als zehn Personen insgesamt hätte das bisher betroffen, sagte eine Sprecherin des Ministeriums.

"Die Zahlen sprechen für eine sehr hohe Wirksamkeit der unterschiedlichen Impfstoffe", betonte die Sprecherin. Bisher lasse sich außerdem nicht erkennen, dass es bei bestimmten Impfstoffen häufiger zu Impfdurchbrüchen komme als bei anderen.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 04.08.2021 berichtet.

Artikel mit anderen teilen


Push-Nachrichten von SR.de
Benachrichtungen können jederzeit in den Browser Einstellungen deaktiviert werden.

Datenschutz Nein Ja